Jugendbefragung zur Nutzung von Messengerdiensten

12.04.2021

Messengerdienste wie WhatsApp, Telegram oder Signal spielen in der digitalen Interaktion junger Menschen eine zentrale Rolle. Um besser zu verstehen, wie junge Menschen Messengerdienste nutzen und welchen problematischen Inhalten sie dort ausgesetzt sind, hat die Vodafone Stiftung Deutschland 14- bis 24-Jährige repräsentativ befragt.

Die Ergebnisse der neuen Studie „Generation Messenger“ zeigen: WhatsApp und co. stellen für junge Menschen vor allem einen Kanal für die Alltagskommunikation mit Freund:innen, Bekannten oder Verwandten sowie zur Unterhaltung dar. Gleichzeitig sind Messengerdienste keineswegs ein geschützter Raum für junge Menschen. Die Hälfte von ihnen hat bereits Beleidigungen oder Mobbing sowie Hassrede in Chats beobachtet. Mädchen und junge Frauen sind dabei besonders betroffen: 42 Prozent von ihnen wurden schon über Chats belästigt. Zwei Drittel der jungen Menschen haben zudem schon einmal Falschnachrichten über Messengerdienste bekommen.
In seinem Kommentar zu den Studienergebnissen wünscht sich der Politikberater und Blogger Martin Fuchs daher, dass mehr seriöse Informationsangebote für Messengerdienste entwickelt werden und die Politik das Thema stärker in den Blick nimmt.

 

www.vodafone-stiftung.de



 
 
 

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