App-gezockt und spielend ausgehorcht? - Kindern eine sichere und faire Nutzung von Apps ermöglichen

 Laut aktueller Studie des Branchenverbandes Bitkom besitzen 67% aller 10-Jährigen ein eigenes Smartphone oder Handy - Tendenz steigend. Die Nutzung von Apps spielt dabei eine wesentliche Rolle: Demnach spielen laut KIM-Studie (2016) über die Hälfte aller Kinder zwischen 6 und 13 Jahren wöchentlich oder gar täglich ihre Lieblings-App und werden so zu einem zunehmenden Wirtschaftsfaktor für die Industrie.

Doch das Spielvergnügenist nicht risikolos: In Apps geraten Kinder in Kostenfallen, laufen Gefahr persönliche Daten preiszugeben und werden mit ungekennzeichneter Werbung konfrontiert. Dies ergeben aktuelle Untersuchungen von  jugendschutz.net und Stiftung Warentest, die im Rahmen des Projekts "Monitoring und Bewertung von kindaffinen Apps hinsichtlich Jugend-, Daten- und Verbraucherschutzrisiken sowie Information der Verbraucher", gefördert durch BMFSFJ und BMJV, durchgeführt wurden.

In Apps sind die Risiken aus den Bereichen Jugend-, Daten- und Verbraucherschutz untrennbar miteinander verknüpft. Kindern eine sichere und faire Nutzung von Apps zu ermöglichen, stellt eine Herausforderung dar, die nur gemeistert werden kann, wenn sich Politik und Wirtschaft gemeinsam in der Verantwortung sehen.

Deshalb bist du eingeladen, dich am an einem Dialog zu beteiligenim Rahmen der

Fachveranstaltung

am 5. Juli 2017, 13 bis 16 Uhr, im Gustav-Heinemann-Saal des BMJV in Berlin.  

Das gesamte Programm findest du hier!

 



 
 
 

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