Studienvorstellung und Diskussion: Bildungspartnerschaften zur Medienbildung


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Eine neue Studie weist Potentiale für die Medienbildung aber auch Hürden in der Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Akteuren aus. Präsentiert werden die Ergebnisse der Studie sowie ein Online-Tool für die konkrete Arbeit.


Medienbildung in der Schule steht spätestens nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ im Fokus der bildungspolitischen Debatte. Dabei sollen im Lernraum Schule Kompetenzen vermittelt werden, die für eine „aktive, selbstbestimmte Teilhabe an einer digitalen Welt erforderlich sind“ (KMK 2016). So aktiv die Diskussion um innovative Umsetzungsstrategien in der Schule bereits geführt wird, so deutlich zeigen sich jedoch auch Hürden für eine kompetenzorientierte, fächerübergreifende und handlungsorientierte Implementierung von Medienbildung, die neue Ansätze zur Lösung erfordern.

Außerschulische Institutionen, Vereine und Initiativen bieten hier bereits elaboriertes Handlungs- und Erfahrungswissen. Sie verfügen über etablierte Träger und eine breite Verankerung in der Ausbildung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Im Sinne einer gemeinsamen Gestaltung von Bildungsräumen mit dem Ziel der intensiven Vernetzung von Institutionen, eröffnen sich hier Potentiale, von denen der Lernraum Schule profitieren kann.

Liegen zur Umsetzung von Medienbildung in Schulen zahlreiche Studien vor, so wird das Feld der Kooperation von Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung bislang vergleichsweise wenig bearbeitet.

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. hat aus diesem Grund mit der Unterstützung der Auerbachstiftung, der EU-Initiative Klicksafe und Google Deutschland eine Studie in Auftrag gegeben, die die Möglichkeiten der Bildungspartnerschaften zwischen Schule und außerschulischen Akteuren der Medienbildung aus Sicht der Akteure in den Fokus rückt. Die Schirmherrschaft zur Studie hat Saskia Esken, MdB und stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Digitale Agenda der SPD-Bundestagsfraktion, übernommen. Das JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis , das das Vorhaben zusammen mit dem  JFF Berlin-Brandenburg durchgeführt hat, stellt die zentralen Ergebnisse vor und diskutiert diese mit Vertretern aus Schule, Bildungsverwaltung, außerschulischer Medienbildung und Politik.

Auf Basis der Studienergebnisse wurde zudem ein Online-Tool zur Unterstützung der konkreten Arbeit in der Praxis realisiert, das abschließend vorgestellt wird.

Datum: 18.05.2017, 19:00 – 21:30 Uhr
Ort: Magnus-Haus, Berlin

Es diskutieren:

  • Saskia Esken (MdB)
  • Arthur Gottwald (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg) – (angefragt)
  • Sabine Eder (GMK) – (angefragt)Björn Schreiber (FSM)
  • Niels Brüggen (JFF)
  • Moderation: Jascha Habeck (hr-iNFO)

Hier zur Anmedlung und weiter Infos und das Programm sind hier zu finden!

 

Quelle: Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. (FSM) Website 19.04.2017


 
 
 

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