Mach’s doch selbst – Kreativworkshop im Weinmeisterhaus

Am 30. Mai war es soweit: 21 Jugendliche folgten dem Aufruf und kamen ins Weinmeisterhaus in Berlin-Mitte, um zusammen mit uns kreativ zu sein. Die Teilnehmenden waren zwischen 12 und 21 Jahre alt und kamen aus den Bezirken Neukölln, Lichtenberg, Treptow-Köpenick, Friedrichshain-Kreuzberg, Steglitz-Zehlendorf, Spandau, Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf.

 

Um die anfängliche Zurückhaltung aufzubrechen, begannen wir den Workshop mit einer bekannten Vorstellungsmethode: dem Interview. Im Plenum sammelten wir acht Interview-Fragen, die anschließend in Zweier-Teams gegenseitig gestellt und beantwortet wurden. Zusätzlich erhielten die Jugendlichen die Aufgabe, mit verschlossenen Augen ihre/n Interview-Partner/in zu zeichnen. Nachdem alle Fragen beantwortet und alle Kunstwerke vollendet waren, stellten sich die Interview-Paare der gesamten Gruppe abwechselnd vor.

Baumeister-Challenge: Spaghetti-Türme selbstgemacht

Als nächstes  wurde es beim Spaghetti-Türme-Bauen kreativ-konstruktiv. Aufgeteilt in vier Teams hatten die Jugendlichen  15 Minuten Zeit, um aus 20 Spaghetti, einer Klebebandrolle, einem Wollknäuel, einer Schere und einem Marshmallow den höchsten freistehenden Turm zu bauen. Dabei durfte der Marshmallow nur oben eingesteckt oder aufgelegt werden. Während die einen noch diskutierten, bauten andere einfach drauf los. Das Ergebnis waren vier Türme, die sich in ihrer Konstruktion, Höhe und Stabilität stark voneinander unterschieden.  Bevor es in die wohlverdiente Mittagspause ging, stellte das Team des Berliner Jugendportals anschließend noch das Projekt vor.

Per Kopfstand zum Erfolg – Wie wird das Berliner Jugendportal ein Flop?

Frisch gestärkt ging es dann an die inhaltliche Arbeit des Workshop-Tages und zwar mithilfe der Kopfstandmethode. Dabei handelt es sich nicht um eine Sportübung, sondern um eine Möglichkeit, eine Vielzahl an Ideen zu generieren.  Dafür wurden die Jugendlichen zunächst gefragt, was getan werden muss, damit das Berliner Jugendportal ein Flop wird. Die Antworten wurden aufgeschrieben, gesammelt und selbstgewählten Kategorien zugeordnet. Anschließend galt es, die einzelnen Ideen ins Positive umzukehren und somit einen gedanklichen „Kopfstand“ zu vollführen. Auf diese Weise konnten wichtige Punkte für einen Erfolg des Berliner Jugendportals ermittelt werden. 

Nur im Team sind wir stark

Bevor es mit dem zweiten Teil der inhaltlichen Arbeit weiterging, wurden die Jugendlichen nach einer kurzen Keks- und Getränkepause in zwei Gruppen aufgeteilt. Jedes Team stellte sich in zwei Reihen gegenüber auf und streckte die Finger nach vorn. Auf die Zeigefinger wurde ein ausgeklappter Zollsteck gelegt und die Aufgabe gestellt, den Zollstock abzulegen, ohne dass ein Gruppenmitglied den Kontakt zur Stange verliert. Wie zuvor erwartet, wanderten die Zollstöcke zunächst nach oben. Erst als jeweils ein Gruppenmitglied die Leitung übernahm und Kommandos gab, gelang es, den Zollstock abzulegen.

Was zeichnet einen guten Namen und ein gutes Logo aus?

Voller Energie und aufgelockert ging es in die letzte Workshop-Runde. Ziel war es, Kriterien festzulegen, die einen guten Namen und ein gutes Logo ausmachen. Hierfür wurden in zwei Gruppen negative und positive Eigenschaften gesammelt, die ein Name und ein Logo haben könnten. Anschließend bekam jeder Teilnehmende Klebepunkte, um seine favorisierten positiven Eigenschaften zu markieren. Fazit: Der zukünftige Name für das Berliner Jugendportal muss einprägsam, individuell und kurz sein. Zudem sollte das Logo harmonisch gestaltet sein und für etwas stehen.

Grillen, Kubb & Slackline – ein erfolgreicher Workshop-Tag geht zu Ende

Nach der ganzen Kopfarbeit ging es auf den Innenhof des Weinmeisterhauses. Dort wurde der Grill angefacht, die Slackline montiert und das Kubb-Spiel aufgebaut. Neben den sportlichen Aktivitäten wurde darüber hinaus viel gequatscht, gelacht und gegessen. Auch wenn die Outdoor-Aktivitäten durch einen spontanen Wolkenbruch nass zu Ende gingen, möchten wir uns bei allen Jugendlichen für ihre Teilnahme an unserem Workshop herzlich bedanken! Ihr wart großartig!

 
 
 
 

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