Ausschreibung der Fördersäule 2 / 2plus

11.02.2020

Die Ausschreibung der Fördersäule 2 / 2plus für das Jahr 2020 endet am 14. Februar 2020. Gefördert werden umfangreiche strukturbildende Projektvorhaben mit stadtweiter Aufstellung (Fördersäule 2) sowie auf Langfristigkeit angelegte Partnerschaften (Fördersäule 2plus). Die Förderung kann jeweils für bis zu zwölf Monate gewährt werden. Bewilligte Projekte werden mit Fördersummen ab 23.001 € unterstützt.

Formale Vorgabe ist die Kooperation von Kunst- oder Kulturpartnern (Künstler*innen, freie Gruppen, Kulturinstitutionen) mit Partnern aus dem Bereich Bildung (Schulen, Kitas, Universitäten etc.) oder Jugend (Jugendclubs, Vereine, Jugendkulturzentren etc.). Gefördert werden Kooperationsprojekte, welche die eigenen Lebenswelten und Themen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre künstlerisch verhandeln. Das Konzept sollte erkennen lassen, wie die tatsächlichen Bedarfe von jungen Menschen berücksichtigt sind. Dabei werden Vorhaben favorisiert, die konkrete Erlebnisse mit den Künsten, ihren Techniken und Methoden ermöglichen und die Teilnehmenden im Projektverlauf als aktiv gestaltende Akteur*innen begreifen. Weitere Informationen zu den Förderkriterien gibt es hier.

Fördersäule 2 – Strukturbildende Projekte
Gefördert werden stadtweite und strukturbildende Projektvorhaben, die junge Menschen aus Bildungs- oder Jugendinstitutionen in mindestens sechs Berliner Bezirken einbeziehen. In der Regel handelt es sich um bereits erprobte Vorhaben, beispielsweise im Rahmen der Fördersäule 1. Es besteht die Möglichkeit, das Projekt bis zu drei Jahre in Folge zu beantragen.

Fördersäule 2plus – Partnerschaften

Mit diesem Fördermodul können Partnerschaften zwischen Kulturpartnern und Bildungs- oder Jugendeinrichtungen gefördert werden, die einen besonders nachhaltigen Charakter verfolgen. Gefördert wird der Anschub von Partnerschaftsprogrammen von Kulturinstitutionen mit sichtbarem Entwicklungspotential für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit Bildungs- oder Jugendeinrichtungen aus mindestens drei Berliner Bezirken. Sie können drei Jahre in Folge beantragt werden, wofür jährlich steigende Eigenmittel (20% / 50% / 70%, maximal die Hälfte über Personalkosten) einzubringen sind.

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Quelle: Kubinaut



 
 
 

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