Neue Studie über die Auswirkungen des Internets und der sozialen Medien auf die Jugendpartizipation und Jugendarbeit

13.06.2018

Eine neue Studie der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur (Europäische Kommission) untersucht den Einfluss des Internets, der sozialen Medien und der neuen Technologien auf Jugendbeteiligung und Jugendarbeit. Hier geht es zum Bericht, der die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammenfasst...

FotoDieser Bericht fasst die wichtigsten Ergebnisse einer Studie zusammen, die untersucht, wie das Internet und die sozialen Medien die aktive Bürgerschaft und Partizipation junger Menschen in den öffentlichen Bereichen demokratischer Gesellschaften beeinflussen und wie die mit ihnen arbeitenden Personen, insbesondere Jugendarbeiter und öffentliche Behörden, diese Instrumente auf effektive und sinnvolle Weise nutzen können, um mit allen jungen Menschen, einschließlich benachteiligten Gruppen, zusammenzuarbeiten.

Die Studie basiert auf einer umfangreichen Datensammlung, die in einem Verzeichnis von 50 bewährten Verfahren und 12 Fallstudien zusammengefasst wurde, die die Vielfalt der Jugendarbeit in der gesamten EU widerspiegeln.

Einer der wichtigsten Aspekte, der aus der Studie der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur hervorgeht, ist der, dass Jugendliche viel mehr den Auswirkungen der digitalen Medien und dem medialen Druck ausgesetzt sind als Erwachsene und ältere Menschen.

Insbesondere das Internet und die sozialen Medien spielen eine allgegenwärtige Rolle im Leben jungerer Menschen und werden von jungen Menschen häufiger und aus vielfältigeren Gründen genutzt als von jeder anderen Altersgruppe.

Wie aktuelle Eurostat-Daten zeigen, liegt der Anteil der Jugendlichen, die das Internet nutzen, deutlich über dem der Gesamtbevölkerung.

Fazit zu Auswirkungen des Internets und der sozialen Medien auf die Jugendpartizipation und Jugendarbeit

Die Studie bestätigt, dass der Jugendarbeit eine wichtige Rolle zukommt, jedoch die politischen Entscheidungsträger sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene mehr tun müssten, um auf die Herausforderungen zu reagieren und die Politik anzupassen, um das Engagement und die aktive Bürgerschaft junger Menschen zu fördern.

Hier geht es zur offiziellen Studie (nur auf Englisch verfügbar)

 

Quelle: publications.europa.eu


 
 
 

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