Neue Materialien von jugendschutz.net zu Rechtsextremen Inhalten im Social Web

16.02.2017

Fake-News und Lifestyle-Elemente als Türöffner für menschenverachtende Propaganda: jugendschutz.net, die Bundeszentrale für politische Bildung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben in Berlin aktuelle Erkenntnisse, Zahlen und Materialien vorgestellt, die bei der Entwicklung von Gegenstrategien helfen. Darunter ein Faltblatt und eine Broschüre, die beide kostenlos heruntergeladen werden können.

Rechtsextreme gehen im Netz immer perfider vor, um Jugendliche zu ködern und ihre Ideologie der Ungleichheit zu verbreiten. Mit frei erfundenen oder verfälschten Meldungen schüren sie Hass gegen Geflüchtete, Muslime und andere Minderheiten. fake news

Jugendaffine Themen wie Onlinespiele, Hip-Hop oder Ernährungstrends werden als Türöffner genutzt. Über provokante Beiträge im Social Web werden auch viele junge User_innen außerhalb extremistischer Kreise erreicht. So Stefan Glaser, stellvertretender Leiter von jugendschutz.net, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

"Wir brauchen eine junge Generation, die für demokratische Werte und Menschenrechte eintritt und entschieden die Grundfeste unserer Gesellschaft verteidigt", fordert der Präsident der bpb. Politische Bildung müsse Jugendliche dabei unterstützen, Fake-News zu erkennen, Hetze entgegenzutreten und sich mit den Opfern von Hass zu solidarisieren.

Mit dem Poster "Achtung Hinterhalt" bietet jugendschutz.net Tipps, wie Jugendliche rechtsextreme Fake-News erkennen und sich dagegen wehren können. Die Broschüre "Vernetzter Hass" informiert darüber, wie Rechtsextreme Jugendliche ködern und umwerben.

Folgende Materialien bietet jugendschutz.net zum kostenlosen Download an:

 

Quelle: Pressemitteilung von jugendschutz.net vom 14.02.17


 
 
 

© 2017 jugendnetz-berlin.de – Alle Rechte vorbehalten