Einigung zwischen YouTube und der GEMA – freie Bahn für die Videoproduktion?

06.12.2016

Wer erinnert sich nicht an die Sperrtafel mit der Meldung „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden“?


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Wer erinnert sich nicht an die Sperrtafel mit der Meldung „Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden“? Sie stand fast sieben Jahre zwischen deutschen YouTube-Nutzerinnen und -Nutzern und den Videos ihrer Lieblingskünstlerinnen und -künstler. Grund dafür war ein Rechtsstreit zwischen YouTube und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA), bei dem es darum ging, dass die GEMA eine angemessene Vergütung für Musikvideos der von ihr vertretenen Künstlerinnen und Künstler auf dem beliebten Videoportal verlangte.

Freier Zugang zu Videos in Deutschland

Seit dem 1. November 2016 gehören die Sperrtafeln nun offiziell der Vergangenheit an: Die GEMA und YouTube haben sich auf einen Lizenzvertrag geeinigt.

 „Nach sieben Jahren zäher Verhandlungen markiert der Vertragsabschluss mit YouTube einen Meilenstein für die GEMA und ihre Mitglieder. Unserem Standpunkt, dass Urhebern auch im digitalen Zeitalter eine angemessene Vergütung zusteht, sind wir trotz aller Widerstände treu geblieben. Entscheidend ist, dass der jetzt erzielte Lizenzvertrag sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit abdeckt. Mit diesem Abschluss können wir unseren Mitgliedern die Tantiemen sichern“, kommentiert Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, die Vereinbarung.“ Dies bedeutet, dass YouTube-Nutzerinnen  und -Nutzer ab jetzt wieder alle auf YouTube gehosteten Videoinhalte in Deutschland anschauen können.

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Quelle: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg 07.12.16


 
 
 

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